Atsora Tracking vorgestellt in Machines Production
Die Ausgabe von Machines Production vom Februar 2026 stellt die neuesten Entwicklungen von Atsora Tracking vor, der von Atsora Solutions entwickelten Lösung zur Aufwertung von Daten aus Werkzeugmaschinen.
Dieser Artikel hebt eine klare Entwicklung hervor: Maschinendaten vom einfachen technischen Indikator zu einem echten operativen Hebel für Fertigungswerkstätten weiterzuentwickeln.
Umwandlung von Maschinendaten in operative Entscheidungen
In den letzten Wochen wurden mehrere Innovationen in Atsora Tracking eingeführt, mit einem klaren Ziel:
Daten für das tägliche Produktionsmanagement tatsächlich nutzbar zu machen.
Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen, die häufig auf die reine Datenerfassung ausgerichtet sind, bietet Atsora eine anwendungsorientierte Perspektive direkt aus dem operativen Umfeld:
Echtzeit-Visualisierung der Maschinenzustände
Präzise Verfolgung der Produktion (produzierte Teile im Vergleich zu den Zielvorgaben)
Analyse von Stillständen mit automatisierter Klassifizierung
Überwachung der Werkzeugstandzeiten
Dieser Ansatz ermöglicht es sowohl Bedienern als auch Produktionsleitern, direkt nutzbare Informationen zu erhalten – ohne unnötige Komplexität.
Eine neue Betrachtung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) auf Basis der tatsächlichen Produktion
Einer der zentralen Punkte des Artikels betrifft die Weiterentwicklung der Berechnung der Gesamtanlageneffektivität (OEE).
Atsora Tracking führt einen ergänzenden Ansatz ein, der auf der Anzahl der produzierten Teile basiert und Folgendes ermöglicht:
eine genauere Analyse der tatsächlichen Leistung
eine bessere Anpassung an mittlere und große Serien
eine Darstellung, die für die Teams vor Ort direkt verständlich ist
Diese Weiterentwicklung stellt einen Bruch mit traditionellen Modellen dar, die ausschließlich auf Maschinenzuständen basieren.
Intelligente Automatisierung von Maschinenstillständen
Ein weiterer struktureller Fortschritt: die Integration von Modulen zur automatischen Klassifizierung von Maschinenstillständen.
Dank der direkten Nutzung von Daten aus numerischen Steuerungen:
die Ursachen von Stillständen werden ohne systematische manuelle Eingabe identifiziert
die Abhängigkeit vom Bediener wird deutlich reduziert
die Zuverlässigkeit der Verfügbarkeitskennzahlen wird nachhaltig erhöht
Diese Automatisierung ermöglicht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen analytischer Präzision und Benutzerfreundlichkeit – ein zentrales Thema in Fertigungsumgebungen.
Offene Integration in das industrielle Ökosystem
Atsora Tracking stärkt zudem seine Positionierung als offene und interoperable Plattform.
Die Einführung des Datenexports über MQTT ermöglicht:
eine nahtlose Integration in bestehende Systeme (MES, CMMS, ERP)
Echtzeit-Datenfluss
den Aufbau eines vernetzten und skalierbaren industriellen Ökosystems
Maschinendaten sind nicht länger isoliert: Sie werden zu einem zentralen Bestandteil des industriellen Informationssystems.
Native Datenerfassung, ohne zusätzliche Hardware
Abschließend erweitert die Lösung ihre Datenerfassungsfähigkeiten, insbesondere bei digitalen Steuerungen wie Siemens und Mitsubishi, mit einem differenzierenden Ansatz:
eine fein granulare, native und kontinuierliche Datenerfassung ohne zusätzliche externe Hardware
Diese Positionierung ermöglicht:
die Reduzierung der Integrationskosten
die Beschleunigung von Implementierungen
die Sicherstellung einer optimalen Datenqualität direkt an der Quelle
Eine klare Vision: Daten wieder in den Dienst der Fertigung stellen
Die Präsenz von Atsora in Machines Production verdeutlicht einen grundlegenden Trend:
Fertigungswerkstätten wollen Daten nicht mehr nur erfassen, sondern sie konkret nutzen.
Mit Atsora Tracking ist der Ansatz bewusst:
einfach,
direkt
eng an die operative Realität angebunden
Die Herausforderung ist nicht technologischer, sondern industrieller Natur:
den Teams zu ermöglichen, ihre Produktion besser zu verstehen, fundierte Entscheidungen zu treffen und sie kontinuierlich zu verbessern