Zusammenfassung:
Ein führender Werkzeug- und Formenbauer in Nordamerika mit einem heterogenen Maschinenpark aus 38 CNC-Maschinen (Hermle, Huron, Makino, Okuma, AWEA, OPS Ingersoll usw.) hat Atsora Tracking eingeführt, um seine Produktionsdaten effizient zu strukturieren und optimal zu nutzen.
Vor der Einführung von Atsora Tracking war die Transparenz über den tatsächlichen Maschinenstatus eingeschränkt, die Ursachen von Maschinenstillständen ließen sich nur schwer analysieren, und die Nachverfolgung des Fertigungsfortschritts der Formen erforderte zeitaufwendige manuelle Auswertungen. Das Ziel war klar: Rohdaten der Maschinen in zuverlässige Produktionsinformationen umzuwandeln, die sowohl in der Fertigung als auch im Produktionsmanagement in Echtzeit genutzt werden können.
Ohne bestehende CNC-Programme zu verändern erfasst und kontextualisiert Atsora Tracking Daten aus einer Vielzahl von CNC-Steuerungen (Heidenhain, Fanuc, Okuma OSP, Selca usw.). Die Lösung bietet eine Echtzeitübersicht über den Maschinenstatus, eine präzise Nachverfolgung der von den Bedienern klassifizierten Maschinenstillstände, eine produktionsorientierte Sicht auf Formen und Bauteile sowie eine exakte Berechnung der tatsächlichen Maschinenlaufzeiten.
Das Ergebnis: höhere Reaktionsfähigkeit, eine objektive Leistungsanalyse, eine bessere Kontrolle der Werkzeug- und Formenkosten sowie erweiterte Analysemöglichkeiten zur Identifizierung und Beseitigung von Ursachen. Maschinendaten wurden damit zu einem entscheidenden Treiber der industriellen Leistungsfähigkeit.
Anwendungsfall: Produktionssteuerung eines heterogenen Maschinenparks bei einem führenden Werkzeug- und Formenbauer
In einem Umfeld, in dem Lieferzeiten, Qualität und Wirtschaftlichkeit entscheidend sind, müssen Werkzeug- und Formenbauer heute auf eine präzise und zuverlässige Nutzung der von ihren Werkzeugmaschinen erzeugten Daten setzen.
In diesem Anwendungsfall zeigen wir, wie Atsora Tracking einen führenden nordamerikanischen Werkzeug- und Formenbauer dabei unterstützt, seine Produktion zu überwachen und zu optimieren – ohne bestehende Prozesse oder Arbeitsabläufe zu beeinträchtigen.
Industrieller Kontext und Herausforderungen des Werkzeug- und Formenbauers
Ein traditionsreicher Akteur im Präzisionsformenbau
Cavalier Tool & Manufacturing wurde in den 1970er-Jahren gegründet und ist ein renommierter Werkzeug- und Formenbauer mit mehreren Produktionsstandorten in Kanada sowie einem umfangreichen Maschinenpark.
Die Tätigkeit des Unternehmens basiert auf der Herstellung komplexer Formen, die eine vollständige Kontrolle der Maschinenzeiten, Bearbeitungsabläufe und Ursachen von Produktionsstörungen erfordert.
Herausforderungen vor der Einführung
Vor der Einführung von Atsora Tracking stand das Unternehmen vor mehreren Herausforderungen, die viele Werkzeug- und Formenbauer kennen. Die Transparenz über den Maschinenstatus war begrenzt, die Ursachen von Maschinenstillständen wurden nicht immer eindeutig identifiziert, und der tatsächliche Fertigungsfortschritt der Formen ließ sich nur schwer in Echtzeit verfolgen. Darüber hinaus erforderte die präzise Ermittlung der Maschinenlaufzeiten für jede Form oder jedes Bauteil zeitaufwendige manuelle Auswertungen, sodass die Daten überwiegend nur für nachträgliche Analysen genutzt werden konnten.
Das Ziel war daher klar: Rohdaten der Maschinen in verwertbare Informationen umzuwandeln, die sowohl den Teams in der Fertigung als auch dem Produktionsmanagement einen direkten Mehrwert bieten.
Einführung von Atsora Tracking in der Fertigung
Anbindung des Maschinenpark
Atsora Tracking ist in einem Maschinenpark mit 38 CNC-Maschinen im Einsatz.
Der Maschinenpark von Cavalier Tool zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt aus – sowohl hinsichtlich der Maschinenhersteller als auch der CNC-Steuerungen. Er umfasst 3- und 5-Achs-Bearbeitungszentren, Großportalmaschinen, Tiefbohrmaschinen sowie Drehmaschinen führender europäischer und asiatischer Hersteller wie Hermle, Huron, Makino, Okuma, AWEA und OPS Ingersoll.
Ebenso vielfältig sind die Steuerungsumgebungen: Heidenhain-, Fanuc-, Okuma-OSP- und Selca-Steuerungen kommen ebenso zum Einsatz wie spezifische Architekturen mit Hardwaremodulen oder seriellen Schnittstellen..
Atsora Tracking erfasst Maschinendaten automatisch, ohne bestehende CNC-Programme zu verändern, und wandelt sie in direkt nutzbare Produktionsinformationen um..
Ziel ist es nicht, Mitarbeitende zu überwachen, sondern den Teams mehr Transparenz und den notwendigen Kontext zu geben, damit sie fundiertere Entscheidungen treffen können.
Produktionsüberwachung in Echtzeit
Sofortige Transparenz über den Maschinenstatus
Mit Atsora Tracking verfügen die Fertigungsverantwortlichen über ein spezielles Dashboard, das den Status jeder Maschine in Echtzeit anzeigt. Auf einen Blick ist erkennbar, ob eine Maschine produziert, stillsteht, wartet oder sich in einem ungewöhnlichen Betriebszustand befindet. Darüber hinaus werden die aktuell bearbeiteten Formen und Bauteile sowie Bearbeitungsgeschwindigkeiten und Betriebsarten angezeigt.
Diese Echtzeittransparenz verbessert die Reaktionsfähigkeit der Teams erheblich, da Situationen, die ein Eingreifen erfordern, schnell erkannt werden können.
Kontinuierliche Verbesserung und Analyse von Maschinenstillständen
Verstehen, um besser zu priorisieren
Atsora Tracking ermöglicht eine präzise Überwachung von Maschinenstillständen, wobei die Ursachen direkt von den Bedienern in der Fertigung klassifiziert werden. Diese Eingaben aus der Praxis liefern den entscheidenden Kontext zu den Rohdaten der Maschinen und machen Leistungsanalysen deutlich aussagekräftiger.
Dadurch können die Teams die wichtigsten Ursachen von Leistungsverlusten identifizieren, Korrekturmaßnahmen gezielt priorisieren und deren Auswirkungen nachvollziehen. Spezielle Berichte unterstützen den kontinuierlichen Verbesserungsprozess durch objektive und gemeinsam nutzbare Leistungsdaten.
Produktionsfortschritt und CAM-Planung
Produktionsübersicht nach Formen und Bauteilen
Für einen Werkzeug- und Formenbauer ist es entscheidend, jederzeit genau zu wissen, in welchem Fertigungsstadium sich jede Form befindet. Atsora Tracking strukturiert die Produktionsdaten nach einer klaren betrieblichen Logik und verknüpft Maschinendaten mit Formen, Bauteilen, Arbeitsgängen und Bearbeitungsabläufen.
Dieser Ansatz ermöglicht eine zuverlässige Produktionsverfolgung in Echtzeit und verschafft den CAM-Teams mehr Transparenz, um die Produktionsplanung gezielt anzupassen. Spezielle Dashboards verbessern die Abstimmung zwischen Programmierung und Fertigung, reduzieren Missverständnisse und vermeiden unnötige Verzögerungen.
Kontrolle von Fertigungszeiten und -kosten
Von der tatsächlichen Maschinenlaufzeit zu den Kosten pro Form
Durch die automatische Verknüpfung von Maschinendaten mit den bearbeiteten Bauteilen berechnet Atsora Tracking die tatsächlichen Maschinenlaufzeiten für jede Form präzise. Diese Informationen sind entscheidend für die Analyse der Produktionskosten, den Vergleich von Soll- und Ist-Werten sowie die Verbesserung der Genauigkeit zukünftiger Kalkulationen.
Die Daten können zudem in Business-Intelligence-Tools wie Power BI exportiert werden, sodass Produktionskennzahlen mit betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Daten kombiniert und für weiterführende Analysen genutzt werden können.
Detaillierte Problemanalyse
Über die Symptome hinaus
Tritt ein Problem auf, stellt Atsora Tracking detaillierte Analysewerkzeuge bereit, mit denen sich schrittweise von der Gesamtübersicht bis zur betroffenen Bearbeitungssequenz navigieren lässt. Maschinenalarmberichte in Kombination mit den bauteilspezifischen Ursachen von Maschinenstillständen ermöglichen ein präzises Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen.
Diese umfassenden Analysemöglichkeiten ermöglichen es den technischen Teams, die eigentlichen Ursachen zu identifizieren und zu beseitigen, anstatt lediglich die sichtbaren Symptome zu behandeln.
Erzielte Ergebnisse
Durch den Einsatz von Atsora Tracking konnte der Werkzeug- und Formenbauer die Transparenz, Reaktionsfähigkeit und Kontrolle über seine Produktion deutlich verbessern. Entscheidungen basieren nun auf zuverlässigen, kontextbezogenen und teamübergreifend verfügbaren Daten. Die intelligente Nutzung der Daten leistungsstarker Werkzeugmaschinen, wie beispielsweise Huron-Bearbeitungszentren, ist zu einem entscheidenden Treiber der industriellen Leistungsfähigkeit geworden.
Atsora Tracking im Dienst von Werkzeug- und Formenbau sowie komplexer Zerspanung
Dieser Anwendungsfall zeigt, wie Atsora Tracking Maschinendaten in direkt nutzbare Produktionsinformationen für Zerspanungsbetriebe und Werkzeug- und Formenbauer verwandelt. Mit seinem praxisnahen Ansatz geht die Lösung weit über die reine Maschinenüberwachung hinaus und schafft die Grundlage für eine nachhaltige Steigerung der industriellen Leistungsfähigkeit.
Verschaffen auch Sie sich einen klaren Überblick über Ihre Maschinen und Ihre Produktion. Voir plus